| Fränkischer Tag, Bamberg:
Den
Charakter des Viola-Konzertes von Bartòk verwirklichte der Solist
ausgezeichnet durch zupackende Tongebung, die bis in die höchsten Lagen
kraftvoll und ausgeglichen wirkte. Ein Sturm des Beifalls zeigte die
Resonanz. Er
bewies eine reife und ausgeglichene Technik, gepaart mit grosser
Musikalität in dem Konzert von Telemann und dem Konzertstück von Weber. K.
A. Hartmanns Konzert mit dem phantastischen Ulrich v. W. fand die
uneingeschränkte Anerkennung des Publikums. Und der Solobratscher
meisterte seine enormen Aufgaben mit zwingend virtuoser Brillanz. Der Geist abgeklärter Heiterkeit, der Tonfall stiller Besonnenheit war aufs Schönste getroffen. Ein
sauberer, schlackenloser Ton, ein ruhiges, durchaus nicht hektisches
Vibrato und ein Bogenstrich von enormer Kraft ... All diese
Eigenschaften stellt er nicht demonstrativ zur Schau, sondern setzt sie
zum Dienst am Werk ein. ... Technisch hervorragend, mit berauschendem Schwung, ... Er
zählt seit Jahren zu den wesentlichsten Potenzen nachwachsender
Bratscher. Was ihn auszeichnet ist ein phänomenales Gedächtnis, Tiefe
des Ausdrucks und eine aussergewöhnliche Spanne des Repertoires. Er
konnte technische und gestalterische Fähigkeiten im Wechsel
lyrisch-kantabler und virtuos-motorischer Sätze wirkungsvoll entfalten
und auch den unverengt edlen, sonor ausschwingenden Ton seines
kostbaren Instruments zur Geltung bringen. Einen so musikalisch gestaltenden Bratscher haben wir schon lange nicht gehört. Poesievoll
und wohl akzentuiert in der Interpretation, selbstsicher in der Technik
und eine gekonnt koordinierte Übereinstimmung ... Er meisterte seinen Part schwindelnder Höhen mit Souveränität und energischer Gespanntheit. Mit
dem Ohr sehen, mit dem Auge hören: linke Hand gediegenes Handwerk,
Bogenhand: hohes Künstlertum. Ein unvergessliches Ereignis. Er
überzeugte gleich von Anfang an mit schönem, vollem und weichem Ton.
Anders wiederum bei Brahms, wo er es vermochte, durch intensive
Tongebung eine spannende Dichte zu schaffen. Die Klavierpartnerin war dem fein musizierenden und tonschönen Bratschisten gleichwertig. Sein
Musizieren demonstrierte kantable Stimmführung wie Virtuosität
gleichermassen, so dass anschliessend spontan Jubel aufbrandete. Erspielte in hochmusikalischer Weise Werke der deutschen Romantik. Sein
Spiel hat reichlich Leben und Wärme und die Beherrschung seiner Viola
ist gross. Die Spontanität, die für ihn charakteristisch ist, verhalf
ihm zu der ausgezeichneten Interpretation der orientalischen Musik. He revealed the piece?s determined and harsh language and his own competence in presenting contemporary music. Jessye Norman was joined by him for the two Brahms He
went on to give a totally absorbing solo recital, guided by expert
musicianship, a superior intellegence and a canny program. His
sumptuous viola-playing speaks as much of a soft lyricism as it does of
eloquence and passionate intensities. Schumann
werd met een enorme overtuiging zeer uidrukkingsvol gebracht.
Prachtige, diepe toonvorming in de langzame delen. De accenten in de
snellere delen waren nu minder fors: een hoogst muzikale interpretatie. Het
programma warmede dit duo te Brussel voor hot publiek trad omvatte twee
zuiver klassieke werken, die beide met een sterk stijbesef en een grot
beheersing werden vertolkt, dat wegens de bijval nog een toegift moest
worden gespeeld. ...fijngevoelige,
innige interpretatie kunnen wij zeggen bij de werken van Brahms:
waarbij Ulrich von Wrochem de altviool liet zingen. Il
tire de son instrument dont le mèdium est si humain des sonoritès très
larges et se joue facilement de toutes les difficultès. L'alto U. v. Wrochem apporta sa contribution sonore et chaude à quelques pages de Brahms ? Le
jeune Berlinois qui a assumè ce risque dans une pièce dèpourvue des
sèductions classiques, en a triomphè d'une manière qu'il convient de
saluer. Il
est dégagé de ses compagnons inseparables, le violon et le violoncelle,
pour rappeler que lui aussi, le modeste, le délaissé, est capable de
chanter, d'émouvoir, d'exprimer des émotions, certes, quand il se
trouve entre d'un artiste vibrant comme le sympathique Wrochem qui a la
stature de son grand violon au timbre profon de son pays. Ils
surent être d'une sérenité et d'une perfection olympiennes qui fait
songer par moments à l'harmonie des "sféres célestes" chantés par les
poétes ? Il pubblico, numerosissimo, che era riuscito ad entrare, ha applaudito l'artista. Che l'esecuzione sia stata trascinante per impeto, bella per rilievo melodico e accensioni improvvise è senz'altro vero. Il
violista possiede un timbro vario e articolato, non teme le asperità
della scrittura e ne esce molto onorevolmente. L'archetto si muove
leggero come su un violino, mentre la densità sonora è paragonabile a
quella di un violoncello. |