Ulrich v. Wrochem studierte bei Heinz Kirchner, Helmut Heller und Georg Neikrug in Berlin und Detmold. Seine Karriere führte ihn seit 1966 bis in die Position des Solobratschers der Berliner Oper, des Bayerischen Rundfunks und der Mailänder Scala unter Claudio Abbado und als Solist mit sehr berühmten Orchestern zusammen. Seit einigen Jahren ist er freiberuflich tätig, gab und gibt Meisterkurse in Deutschland, Österreich, Russland, Ägypten, Syrien, Brasilien,China, Iran, Korea und den USA.
Seine Kammermusikpartner waren außer Wolfram Lorenzen die Pianisten Jörg Demus, Alfons Kontarsky und Bruno Canino. Mit Jessye Norman nahm er die "Bratschenlieder" op 91 von Brahms auf.
Viele Komponisten, u.a. Isang Yun und R.Kelterborn widmeten ihm ihre
Werke.
Als Herausgeber war er für den Bärenreiter-, Wollenweber und
Schott-Verlag tätig. Auch in der Barockmusik machte er sich einen Namen
und tritt mit seiner Viola d´amore und Viola pomposa auf. Als Dirigent
führt er seit 1998 regelmäßig Tourneen mit der Belarussischen
Philharmonie durch.